Presse

Nein zur Heiratsstrafen-Initiative der CVP-Gemeinsam weiter

Diskriminierende Ehe-Definition

Die schweizer Politik ist im Begriff einen Rückschritt im bezug auf die Gleichstellung von Homosexuellen-Paaren zu machen. Erst noch freuten wir uns über die das JA! der ständerätlichen Rechtskommission zur Ehe für Alle. Die am 28. Februar 2016 zur abstimmung kommende Initiative der CVP ist ein trojanisches Pferd. Die ausführlichen Argumente sind auf der Werbsite der Bewegung Gemeinsam weiter zu lesen. www.gemeinsam-weiter.ch

Betreffend der Diskriminierende Ehe-Definition ist zu erwähnen:

  • Die CVP-Initiative will die Ehe abschliessend als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau festlegen. Eine solch explizite Definition in der Bundesverfassung bewirkt ein dauerhaftes Eheverbot für alle homo- und bisexuellen Menschen sowie Transmenschen, bei denen beide Beziehungspartner dasselbe amtliche Geschlecht haben.
  • Die Initiative torpediert damit den angelaufenen politischen Prozess zur Öffnung der Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare. In einer Umfrage vom November 2015 haben sich 70,4% der Bevölkerung für die Öffnung der Ehe geäussert. Mehr als 10 Jahre nach der Abstimmung zum Partnerschaftsgesetz wäre die Zeit reif dafür, dass sich das Schweizer Stimmvolk an der Urne zu dieser Frage äussern könnte.
  • Egal, wie wichtig die Ehe für den einzelnen ist, die Initiative stellt für die 500’000 LGBT-Menschen der Schweiz eine krasse Diskriminierung dar. Wenn die Heiratsstrafe abgeschafft werden soll, soll damit nicht extra eine ganze Bevölkerungsgruppe bestraft werden! Um das Anliegen umzusetzen, gibt es auch andere Wege.
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