Presse

Manche Menschen sind weder Mann noch Frau. Medizin und Gesellschaft sind noch auf der Suche nach einem Umgang mit dieser Uneindeutigkeit.

Abweichungen der Geschlechterentwicklung (DSD) sind aus unserer Ansicht keine Fehler, sondern gehören zur Vielfalt des Menschlichen Lebens. Der Verlinkte Beitrag beleuchtet das oft verschwiegene Thema von verschiedenen Seiten. Bericht der Zeitschrift "Horizonte" lesen

Zwei Ausschnitte:

„Maximal 72 Stunden bleiben wir vor dem Staat namenlos und ohne amtliche Zuordnung zu einem Geschlecht. … Die zweigeschlechtliche Ordnung zieht sich durchs ganze Recht hindurch, von der Mutterschaftsversicherung über die Militärdienstpflicht bis zur Ehe und zu Quotenregelungen. Das Recht basiere auf Annahmen, sagt die Rechtswissenschaftlerin: dass sich das Geschlecht klar bestimmen lasse und dass die Geschlechtsidentität mit dem Körper übereinstimme. Menschen mit Körpern zwischen den Geschlechtern und Transsexuelle, die im anderen Geschlecht leben möchten, stossen die vermeintlichen Gewissheiten um: «Transgender-Identitäten erschüttern das Recht in seinen Grundüberzeugungen.»

… Vor noch nicht allzu langer Zeit sprach man Frauen die Fähigkeit zur akademischen Bildung ab. Die Aussage, das sei natürlicherweise nicht möglich, ist also widerlegt. Trotzdem wird immer wieder behauptet, dass es eine natürliche Differenz zwischen den Geschlechtern gebe. Die Geschlechterforschung versucht zu zeigen, dass sich diese Denkweise ständig neu herstellt und auch die Sozialisation von Individuen prägt.“

difference of sexual development


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